GASTROENTEROLOGISCHE
SCHWERPUNKTPRAXIS VÖLKLINGEN
Dr. med. Thomas STOLZ und Iris FRESEN
Fachärzte für Innere Medizin und Gastroenterologie
Kreppstraße 3-5
66333 VÖLKLINGEN

Telefon: 0 68 98 / 911 0 211
Fax: 0 68 98 / 911 0 225

Sprechzeiten
Mo, Di u. Do: 7.30 - 18 Uhr
Mi u. Fr: 7.30 - 13 Uhr

Anfahrt

So finden Sie uns an unseren Standorten in Völklingen, Wallerfangen und Püttlingen:

StandortStammpraxis in VölklingenZweigpraxis in WallerfangenZweigpraxis in Püttlingen
AdresseKreppstraße 5
66333 Völklingen
St. Nikolaus Hospital
Hospitalstraße 5
66798 Wallerfangen
Klinik der Bundesknappschaft
In der Humes
66346 Püttlingen
AnfahrtA 620 Abfahrt Völklingen City oder B 51 Ausfahrt Völklingen City, 
Karolingerstraße, Hohenzollernstraße, Danziger Straße; dann entweder
über Gatterstraße zum Praxisparkplatz oder über Moltkestraße zum
Praxiseingang in der Kreppstraße
A 620 Abfahrt Wallerfangen, Wallerfanger Straße Richtung Wallerfangen,
Hauptstraße bis zum Kreisverkehr in der Ortsmitte, 3. Ausfahrt (Hospitalstraße),
am REWE vorbei und direkt nach dem folgenden Fußgängerüberweg rechts in
das Klinikgelände einbiegen; die Praxis befindet sich dann direkt im ersten
Gebäude auf der rechten Seite

die Anfahrt zur Klinik Püttlingen ist ab dem Kreisverkehr auf der Landstraße zwischen Völklingen und Püttlingen ausgeschildert
Parkplätze mit direktem Zugang zur Praxis 
befinden sich auf der Rückseite des Ärztehauses 
(beschilderte Zufahrt von der Gatterstraße).
Parkplätze vor dem Praxisbungalow, auf dem benachbarten REWE-Parkplatz sowie in den AnrainerstraßenBesucherparkplatz vor der Klinik
07.11.2012

Hepatitis C: Geschlechtsunterschiede in der Therapie?

05.11.2012 - Frauen und Männer unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Diese Binsenweisheit, das wird oft vergessen, gilt grundsätzlich auch für Krankheits- und Genesungsprozesse. Bei Lebererkrankungen ist zum Beispiel bekannt, dass Männer sehr viel häufiger an Zirrhose versterben als Frauen. Das Gerücht, dass Frauen mit Hepatitis C besser auf die Therapie ansprechen als Männer, ist allerdings neusten Studienergebnissen zufolge nicht haltbar.


„Weiblich zu sein, ist in der Vergangenheit als gute Voraussetzung für einen positiven Therapieverlauf bei einer Infektion mit Hepatitis C-Viren dargestellt worden“, sagt der Leberexperte des Berufsverbandes der niedergelassenen Gastroenterologen (bng), Dr. Stefan Mauss. „Diese Auffassung war aber umstritten und wurde in letzter Zeit bereits auf Frauen vor den Wechseljahren eingeschränkt.“

Dr. Mauss äußerte sich im Vorfeld des Jahreskongresses der US-amerikanischen Fachgesellschaft für Lebererkrankungen in Boston. Auf der internationalen Tagung werden niedergelassene Gastroenterologen aus Deutschland eigene, an mehr als 6000 Patienten erhobene Studienergebnisse präsentieren, nach denen beide Geschlechter keine Unterschiede beim Ansprechen auf die Therapie zeigen. Dagegen bestätigen ihre Daten einen großen Einfluss des Alters auf den Therapieerfolg. Je jünger die Patienten, desto besser die Heilungschancen.

„Unsere Forschungsergebnisse zeigen“, so Dr. Mauss, „dass vorschnelle Spekulationen über Geschlechtsunterschiede in der Medizin nicht zielführend sind, sondern in jedem Einzelfall nachgewiesen werden müssen.“ Dies unterstreicht die Bedeutung der Versorgungsforschung im ambulanten Bereich, an der sich die deutschen Gastroenterologen seit langem systematisch unter dem Dach ihres Berufsverbandes beteiligen.


(c) Gastroenterologische Schwerpunktpraxis Völklingen Dr. Thomas Stolz und Iris Fresen